Zwölf heißt: Ich liebe Dich
30.09.2009 WDR 22:10 Uhr
Drama, D 2007, mit
- Claudia Michelsen (Napola, Auf ewig und einen Tag, Paulas Geheimnis, Der Mann auf der Brücke)
- Devid Striesow (KDD-Kriminaldauerdienst, So glücklich war ich noch nie, Die Tote vom Deich, Eden)
- Michael Krabbe (Claudia – Das Mädchen von Kasse 1, Vidiots, Paare)
Diese ungewöhnliche Liebesgeschichte nach einer wahren Begebenheit kann einen echt begeistern. Nüchtern erzählt und einfach großartig gespielt. Gute Unterhaltung!
Nicht gerechtfertigt und nur wegen angeblicher Westkontakte wird Bettina (Claudia Michelsen) 1984 verhaftet. Jan (Devid Striesow) ist ein strenger Stasi-Offizier und Experte für Verhöre. Ein halbes Jahr lang verhört der Offizier die Angeklagte fast täglich und dann geschieht das Unfassbare: Sie verlieben sich ineinander.
Mit wenigen Worten und einigen Gesten und nur mit Hilfe eines Zahlencodes verständigen sie sich. “11 bedeutet: Du bist schön”, “12 heißt: Ich liebe dich”. Jan und Bettina müssen ständig Angst haben, dass ihre Liebe entdeckt wird. Eines Tages werden sie getrennt.
Bettina sitzt drei Jahre im Gefängnis Hoheneck und wird dann in den Westen abgeschoben während es Jan bis zum Ende der DDR sogar bis zum erfolgreichen Major schaft. Nach der Wiedervereinigung arbeitet Bettina als Fremdenführerin und führt Besucher durch das zu einer Gedenkstätte umgewandelte ehemalige Stasi-Gefängnis. Doch dann findet sie Jan wieder. Dieser ist inzwischen verheiratet, Vater einer Tochter und arbeitet als Buchhalter in einem Logistikunternehmen. Trotzdem verlieben sich die beiden erneut ineinander…
Das Buch
Als Vorlage für diesen Film diente das gleichnamige Buch von Regina Kaiser und Uwe Karlstedt. Mehr Informationen und viele positive Leserkommentare zu diesem Buch bekommt ihr bei Amazon (Partnerlink):
Laufzeit des Films: 85 Minuten