Der Privatsender SAT.1 dreht zur Zeit in Stralsund den zweiteiligen Politikthriller “Die Grenze” mit Katja Riemann in der Rolle der Bundeskanzlerin und Thomas Kretschmann als rechtsradikler Gegenspieler.
“Der Hintergrund des Filmes ist die Frage, inwieweit die Wiedervereinigung wirtschaftlich, sozial und emotional gelungen ist oder ob es heute einen Nährboden für Radikalität gibt, die zum Problem werden kann”, erläutert Produzent Nico Hofmann von der Firma Teamworx [Quellenlink]. Der Mann, der u.a. den Film “Mogadischu” produzierte sagt zudem: „Es ist das komplexeste und provokanteste Film-Projekt, das wir je gemacht haben.“ [Quellenlink]
Katja Riemann spielt in dem Film eine Bundeskanzlerin, die mit großen Problemen zu kämpfen hat: Ansteigen der sozialen Ungerechtigkeit, Wachsen rechtsradikalem Denkens, soziale Unruhen. Es kommt sogar soweit, dass sich ein kleiner Teil von der BRD abspaltet und quasi eine “Mini-DDR” gründet. Schließlich wird dieser abgespaltete Staat von der BRD finanziell unterstützt und wiederum als Billiglohnland missbraucht.
Die Geschichte klingt schon etwas bizarr aber der Gedanke “Was wäre wenn” ist durchaus interessant und man darf gespannt sein wie im Endeffekt die Umsetzung gelingt.
Übrigens, um etwas mehr Realitätsnähe zu bekommen wurde im Vorwege mit Verfassungsschützern, Politikern und Wirtschaftsbossen überlegt, wie ein solches Land möglicherweise aussehen könnte.