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Filmkritik: Die Päpstin (mit Trailer)

Gestern zeigte die ARD die TV-Premiere des deutsch-britisch-italienisch-spanischen Historiendrama DIE PÄPSTIN.

Der Film des deutschen Regisseurs Sönke Wortmann stammt aus dem Jahr 2009 und wurde in einer verlängerten TV-Fassung gezeigt.Trans in Filmkritik: Die Päpstin (mit Trailer)

Filmhandlung

Als Johanna im Jahre 814 nach Christi geboren wird, scheint ihr Leben als Frau vorbestimmt: Heiraten, Kinder kriegen, arbeiten und früh sterben.

Aber Johanna (Lotte Flack) ist ein sehr wissbegieriges und besonders kluges Mädchen und lehnt sich gegen ihren herrischen Vater und die strengen Regeln der Kirche auf. Sie spürt, dass sie für etwas anderes bestimmt sein muss und Gott ihr dafür den Weg weist.

Ihre Hartnäckigkeit macht sich bald bezahlt und ihr wird endlich erlaubt die Domschule in Dorstadt zu besuchen, die sonst ausschließlich Jungen unterrichtet.

Sie kommt bei Graf Gerold (Davis Wenham) und seiner Familie unter. Als Johanna (Johanna Wokalek) heranwächst, wird aus ihrer Freundschaft zu dem Edelmann Liebe. Als Gerold in den Krieg ziehen muss, fällt Johanna die Entscheidung als Mann verkleidet unter dem Namen Bruder Johannes ins Benediktinerkloster Fulda einzutreten. Dort fühlt sie sich wohl und arbeitet als angesehener Arzt.

Doch als das Fieber im Kloster ausbricht und Johanna daran erkrankt, droht ihre wahre Identität aufzufliegen und sie flieht mit letzter Kraft nach Rom…

Mein persönliches Fazit

Trotz der Länge des Films von sage und schreibe ganzen 160 Minuten war DIE PÄPSTIN durchweg sehr unterhaltsam und nahm den Zuschauer mit auf eine opulente Zeitreise ins frühe Mittelalter.

Der Hauptdarstellerin Johanna Wokalek gelingt mit ihrer Rolle als liebende Frau und Bruder/Papst Johannes eine wahre Meisterleistung zu der es, meiner Meinung nach, noch nichts Vergleichbares gibt. Sie spielt diese Rolle mit Leib und Seele und lässt die Zuschauer direkt an ihrer Leidenschaft teilhaben. So kommt sie unheimlich glaubwürdig und authentisch rüber.

Aber auch Lotte Flack in der Rolle der jungen Johanna mach ihre Sache mehr als gut. Verblüffend ist auch die unglaubliche Ähnlichkeit der beiden Schauspielerinnen.

Ich kann euch den Film wirklich ans Herz legen! Falls ihr neugierig geworden seid, könnt ihr euch hier den Trailer anschauen:

Die DVD zum Film

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