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Filmkritik: Wolff – Kampf im Revier

Für Fans der Serie „Wolffs Revier“ war gestern ein ganz besonderer Abend, denn Sat.1 strahlte endlich das Comeback der Serie „Wolff – Kampf im Revier“ als 90-minütigen Pilotfilm aus.

Zur Serie

Zwischen 1992 und 2006 liefen 173 Folgen der Reihe „Wolffs Revier“ und galt als Dauerbrenner.

Am 24. Mai 2006 lief dann die vorerst letzte Folge „Angst“, dessen Ende ungewiss war. Kommissar Wolff lag angeschossen in den Armen seiner Tochter und verlor dann das Bewusstsein. Das Ende ließ der Film offen.

Filminhalt

Doch Andreas Wolff (gespielt von Jürgen Heinrich) hat überlebt. Aber seine lebensgefährliche Schussverletzung hat sein bisheriges Leben sehr verändert. Er lag lange Zeit im Koma und musste bis zu seiner vollständigen Genesung jahrelang in die Reha. Den Polizeiberuf kann er seitdem nicht mehr ausüben und muss stattdessen als Dozent an der Polizeiakademie unterrichten.

Doch eines Tages erscheint er dort einfach nicht mehr. Als ein Dealer (Niels Bruno Schmidt) ermordet aufgefunden wird, gerät ausgerechnet Wolff unter Verdacht. Sein ehemaliger Schüler Marck (Stephan Luca) ermittelt in dem Fall. Dazu bekommt er die neue, äußerst attraktive Kollegin Vicky Langenfels (Nadeshda Brennicke) zur Seite gestellt.

Hat tatsächlich Wolff den Dealer erschossen? Er soll zumindest mittlerweile drogenabhängig sein. Doch auch einige andere Indizien sprechen nicht gerade für seine Unschuld…

Mein persönliches Fazit

Das war wirklich ein gelungenes Comeback von Jürgen Heinrich alias Andreas Wolff. Er befindet sich nach wie vor in Höchstform und hat mit seiner Darbietung wirklich bewiesen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Der Fall war von Anfang an sehr spannend und hatte zwischendurch einige unerwartete Wendungen, die wirklich nicht vorhersehbar waren. Das übertraf sogar den einen oder anderen TATORT.

Das Finale war absolut überragend. So etwas habe selbst ich als eingefleischter Krimi-Fan lange nicht mehr gesehen. Stephan Luca als neuer Kommissar war akzeptabel, mehr aber auch nicht. Nadeshda Brennicke hingegen erwies sich als echte Geheimwaffe für den Film. Die Wandlung von der reizvollen Kollegin bis hin zur Psychopathin war eine echte schauspielerische Glanzleistung. Damit dürfte sie allen gezeigt haben, dass sie nicht nur eine der attraktivsten sondern auch eine der besten Schauspielerinnen des Landes ist.

Leider kam „Wolff – Kampf im Revier“ nicht bei jedem so gut an. Es schalteten lediglich 3,27 Mio Zuschauer ein und das ist wirklich schwach. Ob Sat.1 nun wie angekündigt nach dem mauen Start des Pilotfilms eine Fortsetzung der Serie folgen lässt, bleibt erstmal noch unklar.

Falls ihr den Film verpasst habt, könnt ihr ihn euch hier in der Sat.1-Mediathek anschauen.

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