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Filmkritik: Tatort – Das Mädchen Galina

Gestern ermittelten die Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz im Stuttgarter Rotlichtmilieu. Es war ein recht spannender Fall, gut gespielt und nicht zu durchsichtig. Besonders amüsant zu sehen war, daß die Rolle von Minko (Bruder der Toten) von dem Daniel Casstorff-Darsteller Fjodor Olev dargestellt wurde. Da kamen doch wirklich Erinnerungen hoch, denn der ehemalige Hamburger Kommissar Jan Casstorff gehörte immer zu meinen Lieblingen.

Etwas unrealistisch fand ich, dass Bootz trotz Verletzung weitergearbeitet hat. So etwas würde es wohl im öffentlichen Dienst in Wirklichkeit niemals geben. Aber wahrscheinlich war dieses „den Helden spielen“ wichtig für die Bootz-Rolle und für die weitere Handlung aufgrund der Auseinandersetzungen mit seiner Frau. Denn da werden wir uns in Zukunft sicher noch auf den einen oder anderen Streit gefasst machen können. Hoffentlich muss sich Bootz nicht sogar irgendwann zwischen Karriere und Familie entscheiden. Aber ich befürchte fast, dass es darauf hinauslaufen wird.

Hübsch anzusehen waren mal wieder die Szenen mit Lannert und seiner Nachbarin mit dem Fenster in der Tür. Ebenso die zarten Bande zwischen der Kriminaltechnikerin und Minko empfand ich als sehr sympathisch.

Insgesamt war es ein gelungener „Tatort“ mit überraschendem Ende. So soll es sein!

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