Ein, für die Frankfurter Kommissare Charlotte Sänger und Fritz Dellwo, typisch tiefgründiger, verworrener Fall, der tief in die Psyche eintaucht – Das war der Tatort „Architektur eines Todes“ gestern.
Durch und durch spannend und absolut nicht vorhersehbar. Natürlich kam einem der nicht sehr wertgeschätzte Angestellte von der Star-Architektin Sofia Martens gleich etwas verdächtig vor, aber das Ende war doch sehr überraschend, wenn auch nicht schön, meiner Meinung nach. Denn jetzt müssen die Kinder bei ihrer „Rabenmutter“ leben, die sich eh nie um ihre Sprösslinge gekümmert hat. Nina Petri spielte die Rolle der Sofia Martens einfach grandios. Diese Mischung zwischen knallharter Geschäftsfrau, Feministin und schwärmender Liebe zu ihrer Assistentin hat Frau Petri einfach hervorragend rüber gebracht.
Ebenfalls toll, wenn auch nur schöner Nebeneffekt aber passend zu diesem Fall: Fritz Dellwo fährt, laut Led Zeppelin hörend, in seinem 5er BMW durch die wunderschöne Frankfurter Innenstadt und gibt uns so ein paar schöne Einblicke in die Welt der modernen Architektur.
Charlotte Sänger, gespielt von Andrea Sawatzki hat es gestern wieder mal geschafft, wirklich nicht ein einziges Mal in den 90 Minuten zu lächeln. Das gehört zwar zur Person Charlotte Sänger, aber auch nach viel Leid und Unglück, könnte ein kleines Lächeln hin und wieder sicher nicht schaden. Denn mit ihrer neuen Haarfarbe und dem neuen Make-Up sah Charlotte Sänger gestern einfach wunderhübsch aus.
Alles in allem ein genialer Tatort, ich freue mich schon auf den nächsten (glücklicherweise noch nicht letzten) Fall mit Charlotte Sänger und Fritz Dellwo. Mehr zum Inhalt dieses Tatorts erfahrt ihr in meinem TV-Tipp zum Tatort – Architektur eines Todes. Und ich fahre jetzt erstmal in die Stadt und kaufe mir den „Frühling“ … (Anspielung auf ein Filmzitat)