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Filmkritik: Bloch – Bauchgefühl

Es war ein ergreifender Fall, mit dem sich Dr. Maximilian Bloch da gestern auseinandersetzen musste.

Eine magersüchtige junge Frau namens Jana, die sich für den Tod eines nahestehenden Menschen verantwortlich fühlte und nicht aufhörte sich dafür zu bestrafen.

Dargestellt wurde die junge Frau von Maria Kwiatkowsky, die diese Rolle sehr intensiv, sensibel, energiegeladen und doch sehr zerbrechlich spielte.

Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen und ihr Verhalten war für mich auch durchaus nachvollziehbar, wenn man bedenkt was ihr alles auf der Seele lag.

Maria Kwiatkowsky schaffte es, die Rolle auf den Zuschauer sehr menschlich und sympathisch wirken zu lassen.

Ich bangte die ganze Zeit um ihre Gesundheit, wollte unbedingt, daß diese liebenswürdige junge Frau den Kampf gegen diese fiese Krankheit gewinnt.

Kurzum: Eine große Leistung von einer tollen Schauspielerin, von der wir hoffentlich noch viel sehen werden.

Auch Dieter Pfaff  als „Bloch“ war mal wieder großartig.

Diese Rolle ist ihm wirklich auf den Leib geschnitten und meine Bewunderung für ihn wächst von Folge zu Folge.

Ein studierter Psychotherapeut der versucht, seine eigene leidende Seele mit Pralinen zu heilen.

Seine Hilflosigkeit vielen Menschen helfen zu können nur sich selbst nicht, lässt ihn fast verzweifeln.

Und gerade durch Janas Fall, wurde er mit seiner eigenen Esssucht und seiner Ohnmacht dagegen konfrontiert.

Klasse und sehr emotional gespielt!

Einzig und allein hat mir aber doch mal wieder Katharina Wackernagel alias Leonie Bloch gefehlt.

Laut ihrer Rolle befindet sie sich derzeit im Ausland.

Kommt sie eigentlich jemals zurück oder wurde sie komplett aus der TV-Serie heraus geschrieben?

Herr Pfaff und Frau Wackernagel haben als Vater und Tochter immer sehr schön harmoniert.

Auch das Leonie mit ihrem Psychologie-Studium in die Fußstapfen ihres Vaters treten wollte, hätte sich doch auf die Dauer sehr spannend auf die Serie auswirken können.

Von daher bin ich immer noch guter Hoffnung, daß Leonie irgendwann zurückkehrt.

Insgesamt ein beeindruckender „Bloch“, ich freue mich schon auf den nächsten Fall!

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